1. Seminar Geöffnet. Für alle.

Kennenlernen, Austausch, Spaß - alte und neue Ideen.

Am Wochenende vom 09. bis 11. Juni kamen in Grethen zehn junge Menschen aus verschiedenen Richtungen und mit verschiedenen Ideen zusammen. Alle brachten ihre eigene Geschichte und ihre eigenen Vorstellungen mit. In nicht mehr als 60 Stunden des Zusammensein konnten neue Kontakte, Freundschaften entstehen und eigene Projektideen formuliert werden.

Kaum jemand kannte sich vorher oder wusste so recht, was ihn oder sie erwarten wird. So verging die Zeit der gemeinsamen Anreise im Zug, vertieft in erste ausführliche Gespräche, wie im Flug.

Angekommen auf dem tollen Gelände des Naturfreundehauses Grethen, erfuhren die Teilnehmenden auf kleinen Etappen einer Schnitzeljagd mehr über die Umgebung und auch mehr über sich selbst, ihre Erwartungen und Ziele.

Dabei stellte sich heraus, dass alle ähnliche Ziele verfolgen. Der Austausch mit anderen, das Durchbrechen von „Grenzen im Kopf“ und Informationen der Angst „vor dem Fremden“ entgegenzustellen, wurden einheitlich als Zielsetzung für die eigenen Kleinprojekte formuliert. Anschließend erarbeitete die Gruppe eine Antwort auf die Frage was ist eigentlich ein Projekt? Nachdem diese beantwortet war, fanden sich kleine Teams zu einem Thema zusammen.

Zu zweit oder alleine stellten sie am Samstagabend ihre Ideen vor:

  • Schattentheater – für Menschen mit erschwertem Zugang zu kulturellen Angeboten
  • Box of Inspiration – ein Kunstprojekt im öffentlichen Raum, welches Eindrücke über unterschiedliche Alltage vermittelt
  • „Musik braucht keine Sprache“-Fest
  • „Spot Light-Youtube-Chanel“, der mit Humor gegen Stereotype arbeitet
  • „No-Masters-Plan“ - eine Veranstaltungsreihe, um sexuelle Vielfalt sichtbar zu machen
  • „Infopunkt“ - eine Informationsveranstaltung für syrische Studieninteressierte

Mit diesen konkreten Projektideen verabschiedeten wir uns am Sonntag voneinander. Aber nicht ohne uns vorher überlegt zu haben, wie es weiter geht, wann wir uns wieder sehen und was für jedes Projekt der nächste Schritt ist. So kam am Sonntagnachmittag eine Regionalbahn im Leipziger Hauptbahnhof an, in der zehn junge Menschen mit verschiedenen Hintergründen, aber mit einer gemeinsamen Idee saßen: durch Aktivität etwas zu verändern.

Das Projekt "Geöfnet. Für alle." wird durch den Freistaat Sachsen im Rahmen des Landesprogramms Integrative Maßnahmen gefördert.