Jugendverbandsarbeit für ALLE

3 Jahre Jugendverbandsarbeit für ALLE, 3 Jahre Arbeit von und mit Jugendlichen mit und ohne Zuwanderungserfahrung

Die Abschlussveranstaltung – Ein Rückblick

Am 01. Juli 2017 fand im Klettergarten am Stausee in Bautzen die Abschlussveranstaltung zum Projekt „Jugendverbandsarbeit für ALLE“ statt.

Rund 20 Teilnehmer*innen aus Russland, Kasachstan, der Ukraine, Syrien und Deutschland beschäftigten sich am Vormittag in einem kurzen erlebnispädagogischen Teil mit dem Bau von kleinen Seifenkisten. In bunt gemischten Gruppen werkelten sie gemeinsam an zwei Gefährten, die am Ende einem Testlauf unterzogen wurden. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen: beide Gefährte waren fahrtüchtig und lenkbar. In einer kleinen Feedback-Runde waren alle begeistert von der Aktion und der Arbeit in den Gruppen. Die „Kommunikation über die Ländergrenzen hinweg“, so ein Teilnehmer, funktionierte super und es gab echte Teamarbeit – auch wenn sich die Gruppen intern noch einmal ein wenig in Handwerker*innen und Gestalter*innen trennten.

Am Nachmittag ging es dann an Auswertung der vergangenen drei Jahre im Projekt: was haben die Teilnehmer*innen mitgenommen? Was fanden sie gut, würden sie das Konzept weiterempfehlen, welche Tipps können sie neuen, engagierten jungen Projektleiter*innen mit auf den Weg geben? Das Ergebnis: alle waren begeistert davon, dass sie sich in ihren Klein-Projekten austesten konnten, eigene Ideen verwirklichen durften und nicht zuletzt eine Menge neuer Leute kennen lernten.

Das Projekt „Jugendverbandsarbeit für ALLE“ neigt sich nun nach drei Jahren seinem Ende zu. Es wurde getanzt, gesungen, gebastelt, gepaddelt, geklettert und gesund gekocht – um nur einen kleinen Auszug und Einblick in die Vielfalt der Ideen der jungen Organisator*innen zu geben. Auch wenn die von der djo geleitete Phase jetzt vorbei ist: die jungen Projektleiter*innen lassen sich dadurch nicht davon abbringen, auch in Zukunft eigene Projekte für sich und interessierte neue Teilnehmer*innen auf die Beine zu stellen und durchzuführen. Und die djo steht ihnen dabei weiter zur Seite.

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