Neu + Aktuell

Integration für alle!

Die Illusion von Chancengleichheit in einer Einwanderungsgesellschaft

 

„Du musst dich erst mal integrieren“ – was bedeutet das eigentlich konkret? Wohnung, Arbeit und Freunde finden? Deutsch sprechen? Und dann bin ich ein Teil dieser Gesellschaft?


Das Zauberwort Integration verkommt in dieser Forderung zu einem hohlen Begriff, da von einem bestimmten Teil der Gesellschaft ständig neu verhandelt wird, wer ab welchem Zeitpunkt dazugehört und wer Ausländer*in bleibt. Zugezogene — oder auch seit Generationen hier lebende Menschen — werden als schlecht oder gut integriert, als integrationswillig oder -unwillig eingestuft. Mit dieser Einteilung in ein deutsches „Wir" und ein entgegengesetztes „Ihr" sind immer auch Rechte, Chancen und Zugänge zu Ressourcen verknüpft. Wie geht eine Gesellschaft damit um, wenn sie vor diesem Hintergrund mit Diskriminierungvorwürfen konfrontiert wird? Wie sind wir selbst in die Reproduktion von struktureller
Diskriminierung verwoben und welche Handlungsmöglichkeiten bieten sich uns, dagegen vorzugehen?


In diesem Workshop befassen wir uns mit verschiedenen (Rollen)Bildern, die mit dem Begriff Integration einhergehen und den Vorstellungen über Gesellschaft, „Deutsch-Sein“ und Teilhabe, die daran geknüpft sind.
Durch die Loslösung des Begriffs aus dem Themenfeld Migration, öffnen wir in diesem eintägigen Workshop zudem den Blick für verschiedene Diversitätskategorien und untersuchen intersektionale Bezüge.

 
Der Teilnahme an dem Workshop ist kostenlos.

Von wem?

Sarah Gräf ist Trainerin in der diskriminierungskritischen politischen Bildungsarbeit und ausgebildete Diversity-Trainerin. Sie war viele Jahre in der Jugendverbandsarbeit aktiv und arbeitet zur Zeit als Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Rat für Migration e.V. in Berlin


Für wen?

Der Workshop ist für hauptamtlich und ehrenamtlich Engagierte in der Jugend- und Integrationsarbeit geöffnet.

Die Workshopsprache ist Deutsch. Bei Bedarf kann eine Sprachmittlung organisiert werden.
 
Wann und Wo?

Am Samstag den 16.11.2019 im Ladenlokal der Pörstener Straße 9 in 04229 Leipzig von 11:00 bis 17:00 Uhr (inkl. Mittagspause und Verpflegung). 
 
Bei Fragen oder dem WUnsch nach näheren Informationen:

David Marx (Tel.: 0176/20589304 oder Mail: david.marx@djo-sachsen.de)
 
Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Bitte meldet Euch bis zum 10. November 2019 online über unser Anmeldeformular (siehe unten).

 

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.

Anmeldung

 
Datenschutzerklärung*
 

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„Du musst dich erst mal integrieren“ – was bedeutet das eigentlich konkret? Wohnung, Arbeit und Freunde finden? Deutsch sprechen? Und dann bin ich ein Teil dieser Gesellschaft?


Das Zauberwort Integration verkommt in dieser Forderung zu einem hohlen Begriff, da von einem bestimmten Teil der Gesellschaft ständig neu verhandelt wird, wer ab welchem Zeitpunkt dazugehört und wer Ausländer*in bleibt. Zugezogene — oder auch seit Generationen hier lebende Menschen — werden als schlecht oder gut integriert, als integrationswillig oder -unwillig eingestuft. Mit dieser Einteilung in ein deutsches „Wir" und ein entgegengesetztes „Ihr" sind immer auch Rechte, Chancen und Zugänge zu Ressourcen verknüpft. Wie geht eine Gesellschaft damit um, wenn sie vor diesem Hintergrund mit Diskriminierungvorwürfen konfrontiert wird? Wie sind wir selbst in die Reproduktion von struktureller
Diskriminierung verwoben und welche Handlungsmöglichkeiten bieten sich uns, dagegen vorzugehen?


In diesem Workshop befassen wir uns mit verschiedenen (Rollen)Bildern, die mit dem Begriff Integration einhergehen und den Vorstellungen über Gesellschaft, „Deutsch-Sein“ und Teilhabe, die daran geknüpft sind.
Durch die Loslösung des Begriffs aus dem Themenfeld Migration, öffnen wir in diesem eintägigen Workshop zudem den Blick für verschiedene Diversitätskategorien und untersuchen intersektionale Bezüge.

 
Der Teilnahme an dem Workshop ist kostenlos.

Von wem?

Sarah Gräf ist Trainerin in der diskriminierungskritischen politischen Bildungsarbeit und ausgebildete Diversity-Trainerin. Sie war viele Jahre in der Jugendverbandsarbeit aktiv und arbeitet zur Zeit als Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Rat für Migration e.V. in Berlin


Für wen?

Der Workshop ist für hauptamtlich und ehrenamtlich Engagierte in der Jugend- und Integrationsarbeit geöffnet.

Die Workshopsprache ist Deutsch. Bei Bedarf kann eine Sprachmittlung organisiert werden.
 
Wann und Wo?

Am Samstag den 16.11.2019 im Ladenlokal der Pörstener Straße 9 in 04229 Leipzig von 11:00 bis 17:00 Uhr (inkl. Mittagspause und Verpflegung). 
 
Bei Fragen oder dem WUnsch nach näheren Informationen:

David Marx (Tel.: 0176/20589304 oder Mail: david.marx@djo-sachsen.de)
 
Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Bitte meldet Euch bis zum 10. November 2019 online über unser Anmeldeformular (siehe unten).

 

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.

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