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Das Projekt "Your Story - My Story - Our HiStory" möchte junge Menschen mit und ohne Migrations- und Fluchterfahrungen dazu motivieren, sich für ein solidarisches, demokratisches und vielfältiges Zusammenleben zu engagieren. Das wollen wir erreichen, indem wir uns Geschichten erzählen, einander zuhören und zusammen in die deutsche Vergangenheit blicken.

Der zentrale Fokus liegt auf der Auseinandersetzung mit Biographien und persönlichen Erfahrungen von Migration, Flucht, Vertreibung und Diskriminierung. Wir wollen dazu ermutigen, eigene Geschichten hör- und sichtbar zu machen. Gleichzeitig geht es darum, sich mit den Schicksalen derer auseinanderzusetzen, die im Nationalsozialismus verfolgt wurden, weil sie nicht in die deutsche Volksgemeinschaft passten. Indem diese Biographien mit den persönlichen Erfahrungen in Beziehung gesetzt werden, wird es möglich, die eigene Geschichte in einem größeren Zusammenhang zu verorten und zu reflektieren.

Wir wollen so für die verschiedenen Formen von Unterdrückung und Ausgrenzung sensibilisieren und gleichzeitig auf ihren Zusammenhang hinweisen. Dadurch soll ein kritisches Verständnis ihrer Ursachen und Wirkungsweisen geschaffen werden. Insbesondere beschäftigen wir uns mit Antisemitismus und dessen mörderischster historischer Konsequenz – der Shoah. Vor dem Hintergrund dieser Auseinandersetzung wird schließlich die Notwendigkeit in den Blick genommen, sich für eine Gesellschaft zu engagieren, in der wir ohne Angst verschieden sein können. Dazu werden die Jugendlichen und jungen Erwachsenen in die Lage versetzt, eigenständig Projekte für gesellschaftliche Vielfalt und gegen Diskriminierung umzusetzen.

Im ersten Projektjahr 2020 werden verschiedene Einzelveranstaltungen stattfinden, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit dem Thema beschäftigen. Auch ist eine mehrtägige Fahrt nach Berlin geplant.

Im zweiten Projektjahr 2021 ist ein Filmprojekt geplant, an welchem die Teilnehmenden über das Jahr hinweg kontinuierlich arbeiten. Dabei geht es um die Aufarbeitung der eigenen Biographie und um die Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte. Außerdem finden weitere begleitende Einzelveranstaltungen statt.

Im dritten Projektjahr 2022 sollen Kleingruppenprojekte entstehen, die durch uns unterstützt und gefördert werden. Ziel ist das selbstständige Arbeiten und Aktivwerden für Vielfalt und gegen Diskriminierung. Auch hier wird es ein begleitendes Rahmenprogramm geben.

Über den gesamten Projektzeitraum finden zudem mehrere Schulungen für MultiplikatorInnen der außerschulischen Jugendarbeit statt, die sich mit den Themen Antisemitismus, Diskriminierung und Vielfalt auseinandersetzen.